LESER-REISE: SAFARI WITH A DIFFERENCE
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LESER-REISE: SAFARI WITH A DIFFERENCE
Exklusive tourdesigner Leserreise zur einzigartigen Wildtier-Auktion in Südafrikas wildem Zululand mit Deutsch sprechender Begleitung


Route
Durban - Hluhluwe-Imfolozi Park (Wildtier-Auktion) - Durban.


Beschreibung
Am 13. Mai 2006 findet im Hluhluwe-Imfolozi Park von KwaZulu Natal die größte und spektakulärste Wildtierauktion der Welt statt. Vertreter von Nationalparks anderer afrikanischer Staaten, Zoodirektoren aus aller Welt, sowie etliche wohlhabende Eigentümer privater Safari Lodges überbieten sich gegenseitig beim Ersteigern von Nashörnern, Flusspferden, Giraffen, Kudus, Zebras, Nyalas, Büffeln und vielen anderen in Südafrikas ältestem Naturschutzgebiet geborenen und aufgewachsenen Wildtieren. Alle Tiere sind bereits am Tag vor der spektakulären Auktion in der großen "Boma" zu besichtigen. Die Einnahmen aus der Versteigerung fließen in den Naturschutz der Provinz KwaZulu-Natal.

Als einzige europäische Zeitschrift hat das Reise-Magazin tourdesigner AFRIKA & Indischer Ozean von der Naturschutzbehörde "Ezemvelo KZN Wildlife" eine Einladung und die Erlaubnis erhalten, mit einer kleinen Gruppe interessierter Leser an diesem Event teilzunehmen. Während dieser außergewöhnlichen Safari wird man auch nicht "kofferpackend" von Lodge zu Lodge gehetzt wie sonst. Stattdessen machen wir es den Südafrikanern nach: Wir suchen uns ein gemütliches Standquartier und unternehmen unsere täglichen Safaris und Ausflüge von dort.

In Zusammenarbeit mit dem Münchener Spezialveranstalter African Jacana Tours wurde ein ganz besonders interessanter 6-tägiger Reisebaustein in Südafrikas wildem Zululand zusammengestellt. Vor oder nach Ihrem individuellen Südafrika Aufenthalt - zum Beispiel in Kapstadt und/oder an der zauberhaften Gardenroute - können Sie diese exklusive Reise miterleben.

Verlängerungsmöglichkeit-Vorprogramm (Di., 09.05.06): Durban.
Übernachtung im Tropicana Hotel (ÜF)

1. Tag (Mi., 10.05.06): Durban - Dumazulu Village & Lodge.
Treffpunkt der Teilnehmer ist das "Business Center" auf der ersten Etage des Tropicana Hotels an Durbans Marine Parade. Wer die Nacht vor oder nach der Safari hier verbringen möchte, wird gebeten, seinen Buchungswunsch beim Veranstalter anzugeben.

Um 10:00 Uhr treffen Sie Ihren tourdesigner Reisebegleiter zum "Briefing" im Tropicana Hotel, und gegen 11:00 Uhr verlassen wir Durban in Richtung Hluhluwe. Gäste, die am internationalen Flughafen von Durban zusteigen möchten, werden dort gegen 11:30 Uhr abgeholt.

Die knapp 300 km lange Fahrt führt auf der autobahnähnlichen "N 2" Küstenstraße entlang der grünen Zuckerrohrfelder über Stanger und Richards Bay ins zentrale Zululand. Unterwegs machen wir eine kurze "Brotzeit Pause". (Mahlzeit & Getränke auf eigene Kosten). Unweit der kleinen Provinzstadt Hluhluwe liegt das Kulturdorf "Dumazulu Traditional Village & Lodge", wo wir in komfortablen Rundhütten (Chalets mit Bad/Dusche und Toilette) übernachten werden. Hölzerne Stege führen von der Lodge zum Restaurant und zum Zuludorf, einem sehr interessanten Freiluftmuseum. Die Bewohner zeigen die traditionellen Handwerkskünste des Zulustammes und entführen die Gäste mit Tänzen und Gesang in das pulsierende Afrika der Rhythmen, Mythen und Legenden.

Das hübsche kleine Dorf ist eine authentische Nachbildung eines Zulukraals, erhebt aber nicht den Anspruch, die heutige Alltagsrealität widerzuspiegeln. Handys gehören mittlerweile auch im Königreich Zululand zum Alltag, und so verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart. Aber um einen Einblick in die interessante Geschichte von Südafrikas größtem Volksstamm zu erhalten, gibt es kaum eine bessere Gelegenheit.
Übernachtung: Dumazulu Traditional Village & Lodge (Abendessen, Frühstück)

2. Tag (Di., 11.05.06): Hluhluwe-Imfolozi Park.
Nach einem gemütlichen Frühstück - europäische Hetze und Stress gibt's hier nicht - führt die Reise zunächst weiter zum Lake St. Lucia, einem landschaftlich bezaubernden UNESCO Weltnaturerbe. Der Salzwassersee hat eine Fläche von 360 Quadratkilometern und ist das Herzstück des "Greater St. Lucia Wetland Parks mit seinem einmaligen tropischen Ökosystem, den Küstengrasgebieten, Sümpfen und Dünenwäldern. Während der letzten 20 Monate ist diese zauberhafte Region jedoch von der anhaltenden Trockenperiode sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden; ob wir eine Bootsfahrt (nicht im Preis enthalten) unternehmen können, hängt vom Wetter ab. Unsere Reisezeit liegt außerhalb der Regenzeit: zwar ideal für Safaris, aber das berühmte St. Lucia "Feuchtgebiet" ist dann unter Umständen teilweise trocken. Im Provinzstädtchen Hluhluwe (gesprochen Schluschluwe) gönnen wir uns eine Mittagspause (Mahlzeit und Getränk auf eigene Rechnung) und reisen dann weiter in den nahe gelegenen Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark. (siehe unten: Die turbulente Geschichte des Hluhluwe-Imfolozi Parks).

Auf dem Weg zu unserer malerisch auf einer Anhöhe gelegenen Unterkunft unternehmen wir bereits die erste Pirschfahrt. Wir übernachten während der folgenden 4 Nächte in den gemütlichen, reetgedeckten Safari Chalets des Hilltop Camps. Das Camp verfügt über einen Swimming Pool, eine sehr attraktive Lounge mit Bar, ein Restaurant mit großartiger Aussicht, sowie über einen gut bestückten "Safari Shop". Eine angenehme Besonderheit: Im Hilltop Camp darf man sich auf einem sehr gut begehbarem Lehrpfad die Beine vertreten ? d.h. man kann auf eigene Faust spazieren gehen. Natürlich nur tagsüber. Das Abendessen nehmen wir im Hauptrestaurant ein.
Übernachtung Hilltop Camp (Abendessen, Frühstück)

3. Tag (Fr., 12.05.06): Auf Safari in Südafrikas ältestem Wildschutzgebiet.
Am Vormittag unternehmen wir unter dem Schutz eines professionellen Wildhüters eine Safari zu Fuß (guided game walk). Das Mittagessen erfolgt in eigener Regie und dann machen wir's wie die Tiere und halten eine Siesta. Nachmittags fahren wir zur "Boma" im Auktionsgebiet um die zur Versteigerung freigegebenen Wildtiere zu besichtigen. Heute Abend sollten Sie unbedingt zusammen mit den potenziellen "Nashornkäufern" ein Bier und/oder einen Whisky an der Lodge Bar trinken. Dort werden die mehr oder weniger heimlichen Abmachungen zwischen den privaten Einkäufern besprochen und über ein oder zwei und mehr Gläschen besiegelt: "Wenn doch nur die konkurrierenden Vertreter der staatlichen Zoos und Nationalparks morgen die Preise nicht zu sehr in die Höhe trieben?" Das Abendessen wird heute im traditionell südafrikanischen Stil eingenommen. Es gibt einen "Braai" ? (Barbecue) am offenen Lagerfeuer. (
Übernachtung Hilltop Camp (Grill-Abendessen, Frühstück)

4. Tag (Sa., 13.05.06): Besuch der Wildtier Auktion und "Vollmond Safari".
Nach dem Frühstück fahren wir wieder zur "Boma" und nehmen an der Auktion teil. Im Mai 2005 sind hier hunderte von großen und kleinen Tieren versteigert worden. Interessant sind auch die Verladung und der Transport des Wildes. Auf dem Auktionsgelände gibt es einige typisch südafrikanische Essstände, wo sich die Besucher eine "steak roll" und ein kaltes Bier kaufen können. Es herrscht eine eigenartig exotische Atmosphäre: Ein wenig Oktoberfeststimmung, die geschäftliche Hektik der Ein- und Verkäufer, die schwer zu verstehenden, halb singenden Anpreisungen des Auktionators (aber mit High Tech ? untermalt durch elektronische Direktbildübertragung der Tiere auf eine große Leinwand). Und zwischendurch tritt laut krachend eine Giraffe mit voller Wucht an die Gitterstäbe ihrer ungewohnten Behausung, dass man fast meint, das Auktionszelt stürzt ein!

Nachmittags kehren wir in unser Camp zurück und kurz vor Sonnenuntergang brechen wir zu einer einmaligen "Vollmond Safari" auf. Safarikenner wissen es: Bei Vollmond im Mai geht's richtig rund im Busch! Es ist dann Brunftzeit für die (meisten) Antilopen und dabei fliegen nicht selten die Fetzen, wenn sich zum Beispiel zwei Kudu Bullen um die Haremsdamen mit den bildhübschen Augen streiten. Die Raubtiere profitieren davon, dass sich die Antilopen während der Brunft unvorsichtigerweise nur von ihren Hormonen leiten lassen. Die Katzen haben dann ein leichtes Spiel und können ihr Abendessen ohne anstrengende Hetzjagd erlegen. Wir nehmen unser Abendessen weniger dramatisch am gewohnten Platz im Restaurant ein.
Übernachtung Hilltop Camp (Abendessen, Frühstück)

5. Tag (So., 14.05.06): Ganztägige Pirschfahrt mit Möglichkeit einer Bootsfahrt.
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Safari im Imfolozi Teil des Naturschutzgebietes. Zum Mittagessen (nicht im Preis enthalten) kehren wir zum Hilltop Camp zurück und nachmittags machen wir eine (fakultative) Bootsfahrt auf dem Hluhluwe River. Falls der Wasserstand zu niedrig ist, unternehmen wir eine weitere Pirschfahrt, die im Preis enthalten ist.
Übernachtung Hilltop Camp (Abendessen, Frühstück)

6. Tag (Mo., 15.05.06): Rückreise nach Durban.
Nach dem Frühstück erfolgt die Rückfahrt nach Durban (City oder Flughafen). Ab Durban können individuelle Anschlussprogramme aus dem Reiseprogramm von Jacana Tours in München arrangiert werden. Die Ankunft in Durban wird gegen 15:00 Uhr erfolgen. Entsprechend sollten Weiterflüge bitte nicht vor 17:00 Uhr eingeplant werden.


Unterkünfte & Mahlzeiten
Tropicana Hotel***
Lage: An Durbans Strandpromenade

Dieses wohlbekannte Hotel befindet sich in bester Lage - direkt an Durbans "Golden Mile" und bietet einen herrlichen Ausblick auf den Indischen Ozean. Durch seine bevorzugte Lage zum Strand und zur spektakulären "uShaka" Unterwasserwelt sowie zu Durbans modernem Kongress- und Ausstellungszentrum (ICC) gehört das Tropicana Hotel seit vielen Jahren zu den beliebtesten Ferien- und Business Hotels der Stadt. Auf der gemütlichen Terrasse genießen die Gäste ihren "sundowner".

Die 168 großzügig geschnittenen Zimmer mit Bad und Dusche sind klimatisiert, verfügen über Satelliten TV, Tee/Kaffeezubereiter, Haarfön und einen Zimmersafe.

Im "The Seven Palms" Restaurant werden Frühstück und Abendessen im Buffetstil angeboten und das "La Concha" Abendrestaurant bietet erlesene Meeresfrüchte à la carte. Leichte Snacks bietet das "Clippers" Café auf der Veranda mit Blick auf die Strandpromenade.


Dumazulu Traditional Village & Lodge***
Lage: Im zentralen Zululand unweit von Hluhluwe

Das traditionelle Zulu Kulturdorf bietet 21 sehr wohnlich eingerichtete Rundhütten im typisch afrikanischen Stil. Die Doppelzimmer Chalets mit Bad/Dusche sind mit allen Annehmlichkeiten der Neuzeit ausgestattet - einschließlich Klimaanlage, Telefon, Fön und Tee/Kaffeezubereiter. Hölzerne Stege führen von der Lodge ins Restaurant und zum Zuludorf, einem höchst interessanten Freiluftmuseum.

Die 50 Dorfbewohner zeigen die traditionellen Handwerkskünste des Zulustammes und entführen die Gäste mit Tänzen und Gesang in das pulsierende Afrika der Rhythmen, Mythen und Legenden. Ein Schamane (Sangoma) erläutert die seit vielen Generationen weitergegebene Kunst der traditionellen Wahrsagung, und ein Besuch im nahen Reptilienpark bringt Sie in Tuchfühlung (mit Abstand!) zu Schlangen und Krokodilen.


Hilltop Safari Camp***
Lage: Das Hilltop Safari Camp liegt malerisch auf einer Anhöhe (hill) im Hluhluwe Teil des Hluhluwe-Imfolozi Parks. Vom liebevoll gepflegten Ressort aus hat man einen fabelhaften Blick über das Reservat und die grünen Hügel von Zululand. Durch die vorteilhafte Höhenlage wird es im Camp nie so heiß wie im Tal. Eine angenehme Besonderheit: Im Camp darf man (tagsüber!) auf eigene Faust wandern. Ein sehr gut begehbarer Lehrpfad lädt dazu ein, sich zu bewegen. Die tropische Vegetation spendet Schatten, und an einer Stelle gibt es ein idyllisch gelegenes "hide out" ? eine Art Ansitz, von welchem man in das wildreiche Tal blicken kann.

Das HILLTOP Camp verfügt über 29 geräumige, komplett eingerichtete Zweibett und Vierbett Chalets mit Küche, Bad/Dusche und WC für Selbstversorger bzw. für einheimische Gäste, welche meistens eine Woche und länger in der Anlage verbringen. Für Sparfüchse gibt es 18 sehr einfache Safari Hütten (Rondavels) mit zwei Betten und Gemeinschaftswaschräumen. Gäste aus Europa werden in der Regel in weiteren 20 sehr komfortablen und geräumigen Doppelzimmer Chalets ohne eigene Küchenzeile, aber mit Kühlschrank, Kaffee- oder Teezubereiter untergebracht.

Im Camp befindet sich ein hübsches Restaurant (gute aber nicht sehr fantasievolle Buffet Mahlzeiten), eine gemütliche Bar, ein kleiner Shop fürs Nötigste sowie ein erfrischender Swimmingpool. Vor dem Restaurant ist eine sonnige Terrasse ? ebenfalls mit einer traumhaften Aussicht in die zauberhafte Natur.


DER HLUHLUWE-IMFOLOZI PARK
wo sich einst die Jagdgründe der Zulu Könige befanden.

Dieses 960 km² große Wildreservat ist das älteste Afrikas. Weltberühmt ist der Park für seine reiche Population von Nashörnern. Nirgendwo waren die Bemühungen der Naturschützer so erfolgreich wie hier. 1895 gab es gerade noch 50 "weiße" Nashörner - heute leben allein im Hluhluwe-Imfolozi Reservat um die tausend Rhinos.

Daneben gibt es u. a. Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen, viele Antilopenarten sowie mehr als 300 verschiedene Vogelarten. Der Norden ist felsig mit hohen Bergen, Wäldern und Grasland. Im Süden findet man eine liebliche hügelige Savannenlandschaft. Ursprünglich waren "Umfolozi" und "Hluhluwe" zwei verschiedene ? nur durch einen Korridor voneinander getrennte Reservate. Seit 2004 gilt übrigens auch im Zululand eine neue Rechtschreibordnung. Umfolozi heißt jetzt Imfolozi. Heutzutage gehen beide Gebiete nahtlos ineinander über und die Südafrikaner nennen ihr beliebtes Naturschutzgebiet "HIP".

Die turbulente Geschichte des Hluhluwe-Imfolozi Parks
Der von den Südafrikanern liebevoll zu "HIP" abgekürzte Nationalpark hat eine bewegte und interessante Vergangenheit. Als die Zulus zu Beginn des 19. Jahrhunderts in diesem fruchtbaren und sehr dünn besiedelten Gebiet ankamen, besagt die Legende, dass König Shaka die Vernichtung sämtlicher Getreidesorten und anderer Nahrungsmittel einschließlich aller (essbaren) Tiere anordnete, um den feindlichen Stämmen keine nutzbaren Versorgungsdepots zu überlassen. Noch heute kann man im Gebiet zwischen den beiden Flüssen (Black und White Imfolozi River) die Reste der königlich verordneten Fallgruben sehen. Der einst üppige Wildbestand wurde stark dezimiert, erholte sich jedoch bis zum Jahre 1845 erstaunlich gut von diesem rabiaten Eingriff.

Die Regenerierung war noch nicht ganz vollendet, als auch schon die zweite menschliche Woge der Gewalt einsetzte. Diesmal waren es die so genannten "Great White Hunters", die in einer Art Blitzkrieg, alles was Hörner, Felle und Elfenbein bot, gnadenlos abknallte. Berühmte und berüchtigte Namen wie Leslie, Baldwin und Selous werden mit dieser skrupellosen Ausrottung in Verbindung gebracht. Elfenbein konnte ohne große Mühe per Ochsenkarren zum nahe gelegenen Port Natal (Durban) gebracht werden, um von hier aus nach Europa verschifft zu werden. Sämtliche Elefantenherden in der Provinz Natal sind in kürzester Zeit niedergemetzelt worden, und zahlreiche andere Tierarten sind zum Aussterben verurteilt worden. Einige wenige Nashörner, die in der Umgebung des heutigen Mpila Camps heimisch waren, entkamen den Gewehrläufen der raffgierigen Jäger. Aus dem Vokabular dieser "Big Game Hunters" kommt übrigens auch der Begriff "Big Five" für die begehrtesten, gefährlichsten und profitabelsten wilden Tiere: Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel.

Glücklicherweis wurde das Hluhluwe Gebiet im Jahre 1895 (3 Jahre vor dem Krüger Park!) von der Kolonialregierung Natals zum Wildschutzgebiet proklamiert und unter staatlichen Schutz gestellt. Der Hluhluwe-Imfolozi Park gilt deshalb mit Recht als das älteste Naturschutzgebiet Afrikas. Aber die arg gebeutelte Region kam nicht zur Ruhe: 1897 brach erst die Rinderpest aus und dann starben viele Menschen und tausende Rinder an der gefürchteten "Nagana" oder Schlafkrankheit. Die Wildtiere wurden für die Ausbreitung des Überträgers, der Tsetsefliege, verantwortlich gemacht. Von den angrenzenden Farmgebieten aus wurde daraufhin die berüchtigte "Aktion Nagana" zur Vernichtung des Wildbestands im "Schutzgebiet" eingeleitet. Mehr als 26.000 Wildtiere wurden durch gewaltige Chemie Keulen (DDT pur!) vernichtet. Bis 1952 hatte man den Zebra- und Gnubestand völlig eliminiert. Es blieben nur wenige Pflanzenfresser erhalten ? darunter erstaunlicherweise das Breitmaul- und das Spitzmaulnashorn.

Erst Anfang der sechziger Jahre begann sich der Wildbestand unter der Kontrolle und Fürsorge des damaligen "Natal Parks Board" wieder zu regenerieren. Dank der Weitsicht engagierter Ökologen ist es der Naturschutzbehörde (Ezemvelo KZN Wildlife) gelungen, die beiden vom Aussterben bedrohten Nashorn Spezies zu retten und in geschützter Umgebung zu züchten. Mittlerweile sind aus den knapp 60 überlebenden Nashörnern weit über tausend Exemplare allein im "HIP" Gebiet geworden. Zoos aus aller Welt und andere Nationalparks beziehen ihre Nashörner auch heute noch fast ausnahmslos aus KwaZulu-Natal. Etliche der urtümlichen Dickhäuter werden auch 2006 wieder versteigert ? und einige "lucky" tourdesigner Leser werden dabei sein?selbst wenn sie nicht unbedingt ein Rhino ersteigern und mit nach Hause nehmen möchten!

 
Unter der Rubrik Preise & Termine (oben rechts) erhalten Sie weitere Informationen und die Möglichkeit die Reise anzufragen.
 

Preise & Termine
Beginn: 10.05.2006
Dauer: 6 Tage / 5 Nächte
Preis: 
pro Person im Doppelzimmer:
ab 4 - 6 Personen: EUR 1.370
ab 7 - 12 Personen: EUR 1.290
EZ-Zuschlag:
ab EUR 470
Verlängerungsmöglichkeit-Vorprogramm Tropicana Hotel:
Preis
pro Person im Doppelzimmer:

ab EUR 42
Einzelzimmer:
ab EUR 61
Transport: klimatisierter Kleinbus
Teilnehmer: Min. 4, max . 12 Personen
Betreuung: Deutsch sprechende tourdesigner Reisebegleitung während der Reise.
 

Änderungen vorbehalten

Reise anfragen

Leistungen
Im Preis eingeschlossen: Rundreise ab/bis Durban wie beschrieben im klimatisierten Kleinbus mit Halbpension (Verlängerungsmöglichkeit-Vorprogramm: Übernachtung/Frühstück) und Unterbringung im Doppelzimmer, alle beschriebenen Ausflüge/Pirschfahrten/Aktivitäten, Einlaß zur "Boma" mit Besuch der Wildtier-Auktion, Parkeintrittsgebühren und "Conservation Fees" (Naturschutzgebühren), Englisch sprechender Driver-Guide und kundige Deutsch sprechende tourdesigner Reisebegleitung während der Reise.
Nicht eingeschlossen: Reiserücktrittskostenversicherung, nicht genannte Transfers, Mahlzeiten und Ausflüge, Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Visakosten.

Hinweise
Keine besonderen Impfungen vorgeschrieben, Malaria Prophylaxe empfohlen.

In Zusammenarbeit mit:

Veranstalter
African Jacana Tours (Süd- u. Ost-Afrika) (Deutschland)
Reisebedingungen

African Jacana Tours

 
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